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1.-2.07.2017 DRK im Trainingscamp

Zahlreiche Einsatzkräfte suchen und retten
betroffene Bewohner und nehmen im
Schadensgebiet eine Erstversorgung vor.

„Erdbeben in Ahrweiler“ lautete das angenommene Szenario, das sich die Kreisrotkreuzleitung für eine Großübung ausgedacht hatte.

35 Einsatzkräfte aus Wickede (Ruhr), Ense, Werl, Lippetal, Lippstadt und Erwitte sammelten sich am frühen Samstagmorgen am Rettungszentrum Soest. Nachdem der Verbandführer Georg Stock Personal und Material zusammengestellt hatte, machte sich die Einheit auf den Weg nach Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die Fahrt im geschlossenen Verband mit bildete gleich die erste Trainingseinheit, denn vom Marschführer und den Fahrern werden Wissen um die einschlägigen Fahrtvorschriften und auch eine hohe Konzentration abverlangt.

Am Ziel, der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz des Bundes (AKNZ) warteten im Übungsgelände bereits die Übungsleiter Melania Neumann, Axel Klerx, Heinz-Michael Kaulmann und Arne Tilly. Das spezielle Gelände dort bietet den Helfern eine ausgezeichnete Möglichkeit, in zum Teil zerstörten Gebäuden und zahlreiche Kriechgängen samt verstecken Bunkern unter widrigen Umständen zu arbeiten. Vorrangig wurde die Erkundung der schwer betroffenen Moritzstraße durch den Zugführer sowie die patientengerechte Rettung von Verletzten Personen aus schwierigem Gelände geübt. Im Zuge der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit waren auch 4 Helfer der DLRG Erwitte als Logistiktrupp „mit im Boot“. Der schweißtreibenden Arbeit bei zeitweise regnerischem Wetter schloss sich abends zur Entspannung ein gemeinsames Grillen an. Nach der Übungsauswertung am Sonntag besuchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Ahrweiler, den ehemaligen Ausweichsitz der wichtigsten deutschen Verfassungsorgane zu Zeiten des kalten Krieges.

„Der Zeck ist erfüllt, alle haben ihr Können nachgewiesen und waren mit Begeisterung dabei“ fasst der Organisator in der Übungsleitung, Axel Klerx, den Ablauf zusammen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich einig „das können wir gerne auch wiederholen“.